Mrz 29

Viele Anwender streifen durch die Weiten des Internets und suchen das für sie passende Content Management System.

Welche Aufgaben soll eigentlich mein zukünftiges System bewältigen?

Es muss einfach zu bedienen und leicht zu gestalten sein und natürlich mein Vorhaben 1:1 umsetzen. Auf vielen Seiten, wo ein CMS angeboten wird lesen wir immer das gleiche. Einfache Installation, einfache Designanpassung durch Templates und erweiterbares Front- und Backend mit ganz vielen nützlichen Modulen. Und wenn wir uns dann einige Referenzen anschauen sind wir hin und weg und wollen gleich loslegen. Nach der Installation, wenn der eigene Webspace die Anforderung überhaupt erlaubt, wollen wir auch gleich die Boxen verschieben und mit den Farben spielen. Pustekuchen! Ich werde hier mal einige CMS auflisten und kurz was dazu schreiben. Sicher kann ich nicht alle auflisten, aber ich werde hier die auflisten, die mir auf irgendeine Art und Weise gefallen haben – und Opensource sind.

Was ist eigentlich heute noch Open-Source?

…auf jeden Fall nicht mehr, dass was es früher einmal war. Die meisten CMS sind mittlerweile so komplex, dass ein Webseitenbetreiber gar nicht mehr soviel selbst machen kann. Zwar kann man diese Systeme mit Modulen erweitern und sein eigenes Template bauen bzw. mit Templates erweitern, doch welcher Admin ist heutzutage gleich ein Webdesigner oder Developer. Microtransaction ist nicht nur in der Welt der Onlinespiele zu finden. Schauen wir auf Seiten wo es Module für einige CMS gibt. Für osCommerce gehen wir auf die Seite http://www.holbi-oscommerce.de/ und sehen was die Extras so kosten. Und wenn ihr nach Templates für osCommerce schaut, wird es euch nicht anders ergehen. Wenn wir osCommerce Mal von einer anderen Seite betrachten, dann ist es auch kein Wunder, dass ein Template soviel kostet. Es ist wirklich ziemlich aufwendig ein sauberes und komplexes Design da rein zu kriegen, ohne sich in die Hand zu beissen. Ich glaube wir haben verstanden was Opensource heute ist und wie es in Zukunft für jede Software aussehen wird.

1. Mangento (eCommerce Shopsystem – Opensource) http://www.magentocommerce.com/de/
Ein sehr komplexes Shopsystem mit vielen Extras und Templates. Support Englisch: es gibt zwar ein deutsches Forum, aber alles andere ist natürlich mit einen gepflegtem Englisch zu erreichen. Die Installation ist etwas für die Kategorie mindestens VServer. Alles darunter ist zu langsam oder lässt sich erst gar nicht richtig installieren, weil einige PHP-Extensions nicht zur Verfügung stehen. Zum Beispiel auf dem Webspace von Strato. Man kann zwar eine PHP.INI anlegen aber die Einstellungen sind auch nur auf das Nötigste zugelassen. Nach Anfrage schlagen sie mindestens einen Vserver vor.

2. osCommerce (eCommerce Shopsystem – Opensource) http://www.oscommerce.de/
Mein Spitzenreiter und Gewinner von allen Shopsystemen. Läuft auf allen heutigen Standard Webhostings. Installation sehr einfach und läuft ab PHP4 und MySQL 4. Sicher ist Mangento komplexer und einfacher mit Templates, doch finde ich bei osCommerce eine stärkere Community, die auch eigene kostenlose Module zur Verfügung stellt. Das mit dem Template ist da so eine Sache. Wer sich mit PHP/HTML/CSS richtig gut auskennt wird das selber machen können! Alle anderen müssen sich an mich wenden. Vielleicht mache ich mal zu diesem Thema ein Tutorial auf.

3. xt:Commerce (eCommerce Shopsystem – Opensource) http://www.xt-commerce.de
Hier gibt es 2 Versionen. Die Version 3 ist Opensource und die Version VEYTON 4 ist die Lizenzversion – die geht bei 180 Euro los und hört so bei 1000 Euro auf. Guter Support, deutsche Community, deutsche Dokumentation und einfaches Templatesystem. Läuft auf fast allen Webhostern und ist einfach in der Installation. Ist auch der am weitverbreiteste Onlineshop der Welt und entwickelt sich ständig weiter. Wie weit und lange nun die Version 3 noch unterstützt wird, weiß ich nicht.

4. Typo3 (CMS Framework – Opensource) http://www.typo3.net/
Ja, hier gibt es wohl nicht viel zusagen. Ist wohl eines der umfangreichsten Content Management Systeme, die es überhaupt gibt. Viele kostenlose Templates und Module, Multilingual im Font- und Backendbereich. Doch stellt Typo3 eine hohe Anforderung an die Server und ist mehr etwas für Fortgeschrittene Leute, die auch mit Typoscript umgehen können. Die redaktionelle Arbeit kann ohne HTML-Kenntnisse erledigt werden. Typo3 ist ein sehr komplexes und starkes CMS, was aber noch einige Bugs und Sicherheitslücken aufweist. Doch daran wird ständig gearbeitet und sollte auch nicht negativ in die Bewertung eingehen.

5. pragmaMX (CMS Framework – Opensource) http://www.pragmamx.org/
pragmaMX geht aus PHP-Nuke hervor. Wer kennt nicht die Forumssoftware aus vergangenen Zeiten. Daraus hat sich ein starkes und flexibles CMS entwickelt, was leicht zu installieren ist und auf fast jedem Webhost läuft. Ein leicht verständiges Templatesystem und ein Fülle an Erweiterungen lassen pragmaMX für jeden, der ein CMS sucht das Herz höher schlagen. Hier darf sich auch der probieren, der nicht so ein leichtes Händchen für Webdesign hat.

So, gut wir können hier bestimmt noch einige z.B. Drupal und co. nennen, doch dazu vielleicht ein anderes Mal, wenn ich sie getestet habe.

Wer noch etwas ergänzen oder mich berichtigen möchte, der soll kommentieren oder für immer schweigen!

LG

5 Antworten zu “Welches CMS?”

  1. Alexander Wöhrlitzsch sagt:

    Hallo lieber Autor.

    Bevor ich letzten Endes doch noch zum ewigen Schweigen gezwungen werde, möchte ich deiner Aufforderung zur Berichtigung gern nachkommen. (-;

    Im Großen und Ganzen ein durchaus gelungener Artikel. Jedoch finde ich die Passage bezüglich Open Source überaus unverständlich formuliert. Das zentrale Anliegen dieses Textabschnittes bleibt unklar. Auch glaube ich du unterliegst hierbei gängigen Missinterpretationen. Ich denke hier besteht Bedarf für eine Überarbeitung.

    Open Source bedeutet nicht zwangsläufig, dass die entsprechende Software, bzw. deren Erweiterungen auch kostenlos sein müssen. Das ist immer abhängig von der verwendeten Lizenz. Nicht jede Software, welche den Kriterien nach als Open Source gelten darf, wird zwangsläufig unter der GNU-GPL veröffentlicht. Dies war auch Früher nicht anders. Open Source ist klar abzugrenzen von der Begrifflichkeit “Freie Software”. Bei Wikipedia findet sich ein durchaus brauchbarer Artikel zu dieser Thematik.

    Darüber hinaus war PHP-Nuke schon seit jeher ein Portal-System und wurde sogar erst später durch ein Forum erweitert.

    Des Weiteren möchte ich dir anraten etwas mehr Augenmerk auf Orthografie und Grammatik zu legen. Teilweise scheinen ganze Teilsätze abhanden gekommen zu sein. Größeren Handlungsbedarf sehe ich allerdings bei Ausdruck und Stil. Die ansonsten durchaus stimmigen Inhalte leiden nur unnötig darunter und das Lesen bereitet einige Anstrengung.

    Ansonsten: Weiter so!

    Nette Grüße von Alex

  2. admin sagt:

    Hallo Alexander (afaik)

    Dein Kommentar hättest du dir sparen dürfen. Er ist nicht wirklich aussagekräftig und wirkt im Kern eher böse und überheblich. Den Abschnitt über Open-Source hast du gar nicht verstanden. Aber wie solltest du auch? Warst doch nur bedacht selbst etwas zu schreiben und darauf zu zeigen. An welcher Stelle in meinem Beitrag steht geschrieben dass ich Open-Source als kostenloses System betrachte? Überhaupt, mir Open-Source noch mit Wikipedia zu erklären, zeigt mir deinen dekadenten Sophismus.

    Sicher war PHP-Nuke schon immer ein Portalsystem, doch hat man PHP-Nuke nur dann aufgesetzt, wenn man ein Forum betreiben mochte. Was denn sonst? Für alles andere, zb. eSports, gab es viel bessere Systeme. Deine Interpretation von CMS ist auch sehr oberflächlich. Alles was heutzutage ein CMS ausmacht, also so mit Framework ect., hat PHP-Nuke unter dem Namen PHP-Nuke nie erreichen können.

    Gut, noch paar Worte in eigener Sache. Auch wenn mein Blog nicht die Kunst der hohen Rhetorik entspricht, bleibt er informativ. Aber ich verspreche dir, auch ich werde das Bloggen noch lernen. Aber schön ist, dass du mir wenigsten Inhalt zusprichst. Ja dann kann man sagen, dein Kommentar hat alles das, was mein Artikel nicht hat.

    Ach geh mal bisschen raus, du hast doch das Elbsandsteingebirge fast vor deiner Tür. Mal Hausaufgaben im Freien. Vielleicht verschwinden dann auch die bösen Geister.

    Ansonsten: Werde ich weiter so machen!

    Meganette Supergrüße, Marc

    No Thanks, Sir Spamalot!

  3. AW sagt:

    Hallo Marc.

    Wie ich sehe auch ein Jünger von urchin (-; Eijeijei, sowas kommt dabei heraus wenn Töchterchen andauernd TOR wegen youtube abschaltet. Da kann man so viel Vorsicht walten lassen, wie man nur mag. /-: Tatsächlich liegt das Elbsandsteingebirge fast direkt vor meiner Haustür. Da kann ich dir übrigens einen Besuch nur ans Herz legen, solltest du noch nicht da gewesen sein. Deinen Tipp bezüglich der Hausaufgaben im Freien werde ich gern meinen Lütten ans Herz legen. (-;

    Schade das mein Kommentar bei dir einen boshaften Anschein erweckt, war er doch im Kern als Ansporn für eine Verfeinerung deines aktuellen sowie zukünftiger Artikel gedacht und sollte dir vermitteln das du auf dem Weg bist. Aus eigener Erfahrung weiß ich nur, dass bei der Neugründung eines Blogs durch die geringeren Leserzahlen oft mangelnde Rückmeldung ein Problem darstellt.

    Nun, sollte ich dir bezüglich Open Source Unrecht getan haben, so kann ich dir nur ein Sorry anbieten. Da hat mir dann wohl die ständige Auseinandersetzung mit dieser Problematik einen Streich gespielt. Wie ich schon schrieb, finde ich die betreffende Passage des Artikels unverständlich.

    PHP-Nuke wurde in den Anfängen auch ohne die Funktionalität eines Forums als Portal eingesetzt. Das es natürlich nicht mit der Komplexität aktueller CMS konkurrieren konnte, liegt auf der Hand. Ich finde nur den Begriff “Forumssoftware” unstimmig.

    Natürlich gibt es bei einem Blog weitaus Wichtigeres als perfekte Sprache. Letztere erwartet mit Sicherheit auch niemand. Jedoch ist es auch wichtig die Inhalte klar und präzise auf den Punkt zu bringen, um Missverständnissen vorzubeugen. Um sich schnell zu verbessern ist das Machen ohnehin wohl auch der einzige sinnvoll beschreitbare Weg.

    Nette Grüße vom Alex

    PS: Ich habe vorhin noch deinen vorangegangenen Artikel gelesen, welchen ich insgesamt gelungener finde.

  4. Tristan sagt:

    Hi Alex,

    entschuldige bitte, aber du schreibst absoluten Schmarrn und das hättest du dir auch wirklich sparen können.
    Zum Ersten gebe ich Marc vollkommen Recht. Dein ganzer Beitrag hat mit konstruktiver Kritik überhaupt nichts zu tun. Du wirkst einfach nur herablassend und gönnerhaft und willst dich offensichtlich nur profilieren.
    Zum zweiten hat Marc auch Recht bei dem was er über Open-Source und PHPNuke schreibt. Ich kenne Nuke auch größtenteils nur in Verbindung mit Foren. In der Praxis hatten die Portal-Funktionen kaum Bedeutung. Die ganze “Open-Source-Szene” hat sich in den letzten paar Jahren sehr wohl gewandelt, und ich habe keine Ahnung wo du das mit der kostenlosen Software hernimmst. Das steht nämlich schlicht und ergreifend nirgendwo in dem Artikel und kommt für mich auch nicht so rüber.

    Und nun mein Hauptanliegen: Du lamentierst hier groß über guten Stil. Dabei liest sich dein Text wie von einem affektierten Sachbuch-Autor aus DDR-Zeiten, dem man zu Weihnachten einen neuen Duden geschenkt hat und nun die paar neu gelernten Wörter an der Welt ausprobieren muss, und das obendrein noch im Telegramm-Stil. Wenn das für dich guter Schreibstil ist, dann solltest vielleicht noch mal darüber nachdenken einen Schreib-Kurs an der VHS zu besuchen oder sowas in der Art.

    Und auch von mir noch was in eigener Sache: Ich habe ne gute Ahnung wer du bist… ich sage nur “Mr. Tabellen-Chamäleon” aus H. Krieg ich das mit, dass du jetzt auch hier mit sowas anfängst, bleibt der Dicke nicht der Einzige mit dem’s geklappt hat. Darauf gebe ich dir Brief und Siegel.

    Tristan

  5. Martina Mathias sagt:

    Hallo liebe Männer,
    muss als “Frau” ohne “Hintergrundwissen von Webdesign etc. , sagen, dass
    ich durch die Erklärungen hier, gedanklich gut durchgestiegen bin.

    Also, an den Autor. Super erklärt und beschrieben. Auf vielen anderen Seiten wird zwar (zu) viel geschrieben aber nichts versteht man.

    Martina

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